Kueggi’s Weblog











{September 4, 2008}   Quotations…

Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.

Ralph Waldo Emerson



Wir Sind Helden

Die Zeit heilt alle Wunder

Die Zeit heilt alle Wunder
Wenn du sie gut verschnürst
Bind nur die Stelle gut ab
Bis de es gar nicht mehr spürst
Du weißt ein Feuer geht aus
Wenn du es länger nicht schürst
Und du weißt dass du besser
An alte Wunder nicht rührst

Und auch das größte Wunder geht vorbei
Und wenn es dich nicht loslässt zähl bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder
Schon nach wenigen Jahren
Die Zeit heilt alle Wunder
Schon nach wenigen Jahren
Nur noch Narben da wo Wunder waren

Du kommst auf die Welt um ihr den Kopf zu verdrehen
Du lachst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du bleibst kaum kannst du laufen alle zwei Meter stehen
Und fällst auf die Knie um noch ein Wunder zu sehen

Und am nächsten Wunder ziehen sie dich vorbei
Der der dich am Arm hält zählt bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder…

Wann wirst du endlich lernen dir nicht den Kopf zu verdrehen
Du fällst über Hunde und deine eigenen Zehen
Du kannst kaum grade laufen bleibst alle zwei Meter stehen
Und fällst auf die Knie damit die Wunder dich sehen

Und das zehnte Wunder zieht an dir vorbei
Du betest dass es stehen bleibt zählst bis drei
Und es geht vorbei es geht vorbei
Es geht vorbei es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder…
Die Zeit heilt und alle wundern sich nach all den Jahren
Dass nichts bleibt al ein paar Stunden da wo Wunder waren

schönes trauriges Lied. Es regt zum Nachdenken an… Wenn man sich darauf einlässt vermittelt dieses Lied ein Gefühl gemischt aus Verzweiflung und Hoffnung. Schön



<<Für alle die mich als Rosenkranz auf der Bühne gesehen haben, es geht hier nicht um Hamlet und auch nicht um diese Rolle.>>

Es war einmal…

Es war einmal eine junge Frau. Geprägt durch Schicksalsschläge und schöne Momente ihres Lebens. Sie lebte wohlbehütet bei ihrer Mutter und doch verspürte sie den Drang auszureißen und in die weite Welt zu fliehen. Nachdem ihr erster Versuch nicht geglückt war und sie in den Schoß der Familie zurückgekehrt war, bevor es begonnen hatte, wollte sie es erneut wagen.

Sie verschenkte ihr Herz.

Geblendet vom glanz des Jünglings ließ sie ab von allem gewohnten und wurde in seinen Bann gezogen. Sie war nun nur noch selten bei ihrer Mutter anzutreffen und verbrachte ihre Zeit mit dem Jüngling. Er liebte sie – Sie liebte ihn. Er schenke ihr die Sterne.
Aufeinmal wendete sich das Blatt. er wurde bevormundent und fordernd. Doch sie ließ ihn gewähren und befolgte seine Befehle. Sie war geblendet durch den glanz ihrer Liebe und sah nicht, dass diese bei ihm schwand. Er ließ sie jedoch in dem Glauben, dass seine Liebe unendlich sei. Und doch verbarg er sich vor ihr. Sie wartete auf ein Zeichen von ihm… Doch nichts. Aber nein, der schein verblasste nicht. Sie glaubte noch an das Gute, war zu naiv zu erkennen dass die Zeit gekommen war sich zu lösen. Sie glaubte weiterhin an die Liebe und an ein Leben zu zweit. Ihre Freunde fingen an sich zu sorgen, wollten ihr erklären wie es um sie steht. Und doch… doch hat sie es nicht glauben wollen. Sie liebte. Ja und sie verteidigte ihn. Er trieb sich rum, doch anders als früher wusste sie nicht wo. Er wurde mürrisch, beschimpfte sie, schmiss sie raus. Er überlegte es sich anders, holte sie zurück und liebte sie. Er liebte sie wie sie niemand sonst vorher geliebt hatte. Und dann… dann ließ er sie fallen. Nach einiger Zeit des wartens wurde sie durch eine Brieftaube zu ihm gerufen. Er bestellte sie in sein Reich dass zu einem großen Teil schon ihr eigenes geworden war, doch den Schlüssel hatte sie ihm aushändigen müssen, nur er besaß noch den Schlüssel zu ihrem Herz. Einen großen Teil ihres Hab und Gut hatte sie gegeben und geteilt. Sie hatte Liebe geschenkt wie sie es lange nicht getan hatte. Er war ihre Hoffnung, ihre Zukunft. Auch als er sie zu sich bestellte hegte sie noch Hoffnung. Getreu dem Motto die Hoffnung stirbt zuletzt raffte sie ihren Mut zusammen und stellte sich… vergebens…

Ein dunkler Schleier fing sie ein und umhüllte sie. Der Stich ins Herz. Er benetzte ihre Seele mit einem klebrigen Film und es wurde Nacht. Der Abgrung immer länger… und sie fiel, sie fiel ohne den Boden und den Himmel zu sehen. Sie weinte, sie weinte und hätte Meere füllen können. Ihr Herz verbarg sich. Es wurde kalt. Eine Dornenhecke legte sich um es und verschloss es vor der Außenwelt. Der Fluch wurde war. Ihr Herz und mit ihm die Fähigkeit zu empfinden und zu lieben schlief ein. Dornröschen in ihrem Schloss gefangen. Die Rosenhecke rankte und lies sie nicht mehr los. Und sie wollte es so. Verschloss sich ganz.

Nun scheint sie eiskalt zu sein. Fühlt sich leer. Ist es das was sie will? Einsam sein… Sie schützt sich selbst und mehrt so die Dornen.

Wird sie jemand retten können? Wird der Prinz kommen der ihr Herz erobern kann? Für den die Dornen ganz von alleine weichen und der es schafft zu ihr durchzudringen. Ihr Herz soll wieder Wärme spüren und lieben können. Jemand muss sie retten, doch das braucht Zeit. Sie braucht Zeit… die Wunden müssen heilen und sie muss für sich selbst erkennen dass sie vertrauen kann. Sie muss zu sich selbst finden und die Gefühle neu erforschen. Er muss ihr diese Zeit geben.

Die Zeit heilt alle Wunder…



{September 4, 2008}   Herz ist Trumpf…

Die Arena: mein Leben
Der Preis: mein Herz
Die Kontrahenten: könnten verschiedener und doch so gleich kaum sein
Der Zwischenstand: unentschieden
Die Regeln: verschwommen und selbstgestellt von beiden Parteien

Eigentlich ist es kein Wettstreit… Das heißt, es sollte keiner sein. Doch aus dem Kämpfen um mein Herz wurde eine Art Wetteifern. Nicht bewusst so denke ich und keiner hegt Hass gegenüber dem anderen. Sie können beide nichts dafür dass Sie mein Herz erobern wollen und sie beide unabhängig voneinander um meine Gunst werben. Schlimmer noch… ich habe nicht Unschuld an diesem Match… ich kann keinem mein Herz schenken und so lange dies der Fall ist und keiner der beiden aufgibt wird es wohl andauern. Und ich? Ja ich bin Ring- und Preisrichter in einem… nehme mir die Zeit. Doch nach welchen Kriterien sollte ich urteilen? Was sagt der Preis, mein Herz, was der Verstand? Und nein es sollte kein Wettstreit sein. Kein Wetteifern… Wer verhält sich echt und wer ist fake in einer solchen Situation?

Wie es begann:
Die Arena baute ich selbst. Ich verschloss sie fest und verriegelte die Türen, so dass niemand der nichts Gutes will mein Leben zerstören könne. Ausgelöst durch Trennung und Schmerz. Durch Unwissenheit und eine Ungewissheit. Mein Stolz wurde gekränkt und das lieferte mir mehr und mehr Steine zum Mauern, mehr Bretter und Nägel zum Verriegeln. Mein Misstrauen erhielt Gestalt und festigte sich. Es sitz in Form dreier Löwen in der Mitte der Arena um mein Herz. Die Löwen erschweren den Kampf und das schlechte Wetter was sich aus Unsicherheit und Traurigkeit zusammenbraut erschwert die Bedingungen. Am Anfang war der Zufall. Eine zufällige Begegnung eines Bekannten der vorher nie so present war. Ein Lachen, ein schöner Abend, einige Treffen… Verwirrung. Mein Verstand sträubte sich und ließ nichts an mein Herz heran. Doch etwas veränderte sich. Er war nicht mehr egal… mir nicht mehr gleichgültig. Doch sie stöberte und fand… Sie fand einen Kontrahenten der auf einmal da war. Nie gesehen und nie gehört. Nie in diese Augen geblickt, nie diese Stimme vernommen. Interessant und aufregend. Anders. Faszination machte sich breit und doch war da noch jemand anders. Er wurde nicht vertrieben. Vertrautes und neues trafen aufeinander und stritten sich in meinem Kopf.

Eigentlich wollte ich frei sein…

Doch ich bin ein Mensch der liebt. Vollkommen und ohne Kompromisse. Bedingungslos. Die Sehnsucht danach diese Liebe zu geben lässt mich frieren. Ich stehe unter Strom. Ein Faradayscher Käfig hält mich gefangen… Die Sonne scheint nur noch selten für mich. Ich bin nur mit den beiden wichtigstens Menschen in meinem Leben komplett und nur sie schaffen den Weg in meine Welt. Wie gerne würde ich jemandem die Chance geben, diesen Weg zu finden in mein Dornröschenschloss. Liebe zu schenken wie ich sie zuletzt nur vergebens gab. Zu lieben mit jeder Zelle meines Körpers. Zu lieben wie ich es einst tat…
Habe ich es verlernt? Frisst mich das Misstrauen auf und verliere ich die Fähigkeit Liebe zu schenken? Verliere ich die schönste Fähigkeit die einen Menschen ausmachen kann? Werde ich kalt? Ziehe mich zurück? Die Dornen werden immer dichter und lassen niemanden durch.
Der Kampf in der Arena…
Ich betrachte euch von dort oben. Will das alles nicht. Will nicht das jemand verletzt wird. Eure Waffen sind scharf und doch so verschieden. Und eigentlich läuft alles über meine Gunst. Wie eine Prinzessin oder eine holde Maid wie man damals sagte stehe ich hier oben. Schaue auf die Arena herab und warte wer mich erlöst. Wer mich das Lieben erneut lehrt. Wer mir Wärme schenkt, meine Gunst gewinnt. Wer mich aus dem Käfig holt… wer den Weg durch die Dornen in mein Herz findet.

Noch bin ich frei… allein… genau das wollte ich nach dieser Enttäuschung

Und doch bin ich nicht glücklich…



et cetera