Kueggi’s Weblog











{Januar 22, 2009}   1001 Nacht…

Als sie so auf Ihrem fliegenden Teppich saß, dachte sie nach wie so eine orientalische Geburtstagsfeier eigentlich vonstatten gehen würde. Und was sollte sie ihrem geliebten schenken? Hals über Kopf hatte er sie in den Orient eingeladen. Aber nicht einfach so oder irgendwohin… nein ich das Reich von Besath, das Nachbarreich des etwas bekannteren Agrabah. Selbst Yasmin und Aladin waren eingeladen. Tja die beiden waren hier aufgewachsen, kannten sich also aus. Aber sie war nun gerade einmal 2 Wochen in dieser wahnsinnig schönen, unwirklichen Welt. Der kleine Palast ihres geliebten war noch schöner als sie es sich hätte ertäumen können. Die Palastwände waren mit aufwendigen Malerein verziert und statt Decken gab es gläserne Kuppeln durch die man Abends die Sterne sehen konnte. Ja zu hause vermisste sie wirklich nicht. aber irgendwie konnte sie sich auch nicht an alles gewöhnen. Da war zum einen das essen. Für ihren Geschmack ein wenig zu scharf aber Sarif meinte sie würde sich schon daran gewöhnen. Ja es waren vorallem an die Dinge die ihr nun garnicht weltlich vorkamen, konnte sie sich nicht gewöhnen. Zum Beispiel diese Fabelwesen, die auch noch sprechen konnten. Der fliegende Teppich… die wunderschönen Bilder die der Wind zusammen mit dem Wüstensand in die Luft zaubert. Aber dennoch bereut sie es nicht diesen Weg gegangen zu sein. Sie war eingetaucht in die Märchenwelt.
Angefangen hatte alles mit einem Buch. Sie hatte sich in dieses wunderschöne Bild des traurigen Sarif verliebt. Stundenlang hatte sie es angestarrt, hatte nichts mehr gegessen und nicht mehr geschlafen. Sie hatte ihre Augen einfach nicht abwenden können. Selbst als sie dann doch irgendwann das Buch zuschlug, konnte sie das Bild des jungen nicht aus ihrem Kopf verbannen. Eines Abends erzählte sie bei einem Spaziergang einer Freundin von ihrem verlangen diesen jungen leibhaftig kennenzulernen. Acuh wenn es sich komisch anhörte in ein Bild bzw eine Figur aus einen Buch verliebt zu sein so antwortete ihre Freundin doch nur, dass Träume wahr werden können, wenn man nur fest daran glaubt. Sie setzten sich auf eine Bank und schauten in die Sterne. Plötzlich löste sich einer und viel als Sternschnuppe herab. Sie sah es und wünschte sich nichts sehnlicher als Sarif kennenzulernen. In der Nacht, sie war gerade eingeschlafen, fing sie an zu träumen. Sie sah ihn und er streckte ihr die Hand entgegen. Als sie sie im Traum nahm, wachte sie auf, aber er war noch da. Er sah sie an und nahm sie mit. Sie stiegen auf den Teppich und flogen davon. Tauchten durch die Wolkendecke, tauchten ein in seine Welt.



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